
Stadt Gerabronn
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Von 1938 bis 1972 gehörte Gerabronn zum Landkreis Crailsheim und seit 1972 im Zuge der Gemeindereform zum Landkreis Schwäbisch Hall. Die vorerst letzte Periode mit größeren Veränderungen begann nach 1945. Während des Kriegs wurde Gerabronn von schwerwiegenden Zerstörungen weitgehend verschont.
In der Nachkriegszeit fanden 500 Flüchtlinge in Gerabronn eine neue Heimat. Industriebetriebe und andere Unternehmen siedelten sich an und verhalfen der Stadt zu weiterem Wachstum. 1953 wurden erste Wohngebiete zur Bebauung erschlossen, damit Neubürger und Alteingesessene ihren Wunsch nach einem Eigenheim erfüllen konnten. Seither ist die Bevölkerungszahl stetig angestiegen. Ein letzter bedeutender Zuwachs war Anfang der neunziger Jahre zu verzeichnen.
Während der Nachkriegsjahrzehnte wurde auch die Infrastruktur kontinuierlich ausgebaut. Neben den für ländliche Flächengemeinden typischen Aufgabenstellungen in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Straßen- und Wegebau wurde vor allem auch die Stadtentwicklung angegangen. So entstand u. a. das Schul-, Kultur- und Sportzentrum sowie im Sanierungsgebiet in der Innenstadt eine Anzahl moderner Neubauten für Handel und Dienstleistungen.
Gerabronn ist stolz darauf, Standort eines Gymnasiums zu sein. Grund - und Hauptschule und ein sehr gutes Kindergartenangebot runden den Bildungs- und Erziehungsbereich ab. Das frühere Kreiskrankenhaus konnte 1995 nach Umbau und Erweiterung als Seniorenwohnanlage seinen Betrieb aufnehmen. Mittlerweile ist den betreuten Seniorenwohnungen eine Pflegeabteilung angegliedert, die das Angebot für ältere Mitbürger komplettiert.
Statten Sie der "Jagsttalranch" oder der"Schweineschule" doch mal einen Besuch ab! Es lohnt sich garantiert.
Die Schweineschule wurde im November 2003 zum Projekt des Monats ausgezeichnet durch das Nova Institut. Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Schweineschule.