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L 1037: Sanierung zwischen Elpershofen und Gerabronn
Die umfangreiche Sanierung zwischen dem Abzweig L 1037/K 2525 und Gerabronn steht kurz vor dem Abschluss.Die Vollsperrung soll am 26. Juni 2026 aufgehoben werden – nach rund elf Monaten Bauzeit und umfassender Erneuerung der Strecke.
Das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) saniert seit 1. August 2025 die Landesstraße 1037 zwischen dem Abzweig L 1037/K 2525 und dem Ortseingang Gerabronn. Zuletzt wurde am 21. April 2026 in einer Medienmitteilung berichtet. Nach aktuellem Stand werden die Arbeiten im Bauabschnitt 1 bis Ende Juni 2026 abgeschlossen sein, sodass die Vollsperrung voraussichtlich am Freitag, 26. Juni 2026,um die Mittagszeit, aufgehoben und der Streckenabschnitt wieder für den Verkehr freigegeben wird.
Zwischen dem Abzweig Michelbach/Heide (K 2515) und dem Abzweig Narzissenweg in Gerabronn wurde die Fahrbahn der L 1037 auf dem ungefähr 700 Meter langen Abschnitt durch die Schinderklinge komplett saniert. Hierfür musste die alte Fahrbahn zuerst auf bis zu zwei Meter Tiefe abgetragen werden. Der neue Aufbau und die Stabilisierung des Fahrbahnunterbaus erfolgten durch einen lagenweisen Aufbau aus bodenverbesserten Schichten und zwischengelagerten Geogittern. Mithilfe von festen Böschungselementen konnte die neue Böschung nahezu senkrecht hergestellt werden, wodurch Raum für Bordrinnen zur Fahrbahnentwässerung, eine Optimierung des Fahrbahnverlaufs und die Herstellung eines stabilen Fahrbahnrandstreifens ermöglicht wurde. Weiter wurde die Fahrbahnentwässerung neu verlegt und dahingehend optimiert, dass das Oberflächenwasser der Fahrbahn in den zu Böschungsrutschungen neigenden Abschnitten nun nicht mehr großflächig über die Böschungen abfließt.
Im weiteren Verlauf zwischen Ausgang Schinderklinge und Gerabronn wurde die Fahrbahn auf ungefähr 750 Meter Länge auf durchgehend 5,80 Meter verbreitert. Abschließend wurden im gesamten Streckenabschnitt auf ungefähr zwei Kilometer Länge die Fahrbahndecken erneuert und die Fahrbahnrandstreifen neu hergestellt, teils auch befestigt. Die vorhandenen Haltebuchten wurden asphaltiert und die Straßenausstattung erneuert.
Bis zur Verkehrsfreigabe sind nun noch Restarbeiten an den Fahrbahnrandstreifen sowie verkehrssichernde Leistungen an der Straßenausstattung auszuführen und die Fahrbahnmarkierungen aufzubringen.
Das Land investiert mit der Gesamtbauleistung rund 3,7 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.
Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der gesamten Bauzeit.